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Tauchen

Das TauchenLächeln beim Babyschwimmen

Der Atemschutz- oder Tauchreflex „geistert“ als das Element des Babyschwimmens durch sämtliche Medien und wird sogar werbewirksam (Merkur-Versicherungen) eingesetzt. Manche „Experten“ halten gar nichts vom Tauchen und bezeichnen es als Vergewaltigung des Kindes, die meisten BabyschwimminstruktorInnen haben sich aber nicht in dem Ausmaß auseinander gesetzt, wie wir es schon seit über 10 Jahren tun.

Fakt ist, dass dieser Reflex sehr wenig (wie könnte man auch?) erforscht ist und man im Grunde hier 2 Reflexe miteinander vermischt.

Der Tauchreflex setzt ein, wenn der Körper unter Wasser ist und wir nicht atmen. Pulschlag und Herzfrequenz senken sich, Apnoe-Taucher haben das extrem trainiert um so ihren Sauerstoffverbrauch zu reduzieren.

Der Atemschutzreflex wird sensorisch ausgelöst durch ein Ereignis, das von außen eindringt und bewirkt, dass der Kehlkopfdeckel verschlossen wird, sodass kein Wasser in die Luft- oder die Speiseröhre gelangen kann. Dieses „Ereignis“ kann ein Lufthauch, Wasser oder ein scharfes Anblasen sein. Blasen Sie ihrem Kind mal scharf ins Gesicht, Sie werden eine Reaktion feststellen, wie wenn das Kind nach Luft schnappen möchte!

Wenn der Reflex ausgelöst wurde, passierte dies unbewusst, das heißt, das Kind kann ihn nicht steuern. Es kann die Auslösung aber auch die Auflösung also das Nachlassen nicht beeinflussen. Das kann unter Umständen unangenehm sein, wenn das Kind bereits wieder über Wasser ist und der Reflex noch wirkt. Es passiert dem Kind nichts, aber für den Bruchteil einer Sekunde ringt es nach Luft.

Papa und KindEs ist nicht die Regel, dass dieser Reflex ausgelöst wird, man kann auch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob ihn jedes Kind besitzt und bis zu welchem Alter das Kind ihn benützt. Manche ÄrztInnen sind der Meinung, dass man ihn nie verliert und auch Erwachsene in Notsituationen darauf zurückgreifen.

Aus allen diesen Gründen, tauchen wir bei Nessie ohne Ausnützung des Reflexes, wie entspannt und sicherlich nicht ängstlich die Kinder dabei aussehen, können Sie in unserer Galerie sehen! So lernen die Babys den Atemschutzreflex in gesteuerte Motorik umzuwandeln, das heißt bewusst zu steuern um davon nicht abhängig zu sein!

Langsam und behutsam werden die Babys beim Babyschwimmen in unseren Kursen wieder zum Tauchen gebracht, wieder deshalb, weil es 9 Monate lang selbstverständlich war unter Wasser zu sein, die Veränderungen der Geburt und des Lebens „an Land“ brachten jedoch ein Vergessen mit sich, wir erinnern wieder sanft daran und heben angeborene Fähigkeiten aus der Versenkung. In kleinen Schritten mit Spritzen, Patschen, Wasserwellen, Blubberblasen-Übungen werden die Kleinen mit dem Wasser bei Mund und Nase wieder vertraut gemacht. Gießkannenspiele, Waschlappenlieder und Schwammsprüche vermitteln lustig und anregend was es heißt, Wasser im Gesicht zu haben.

Dadurch ist es ganz egal wie alt die Kinder sind, diese Methodik ist für jede Altersstufe geeignet! Können Sie sich den Stolz der Eltern vorstellen, die in unseren Kursen sehen können, wie viel Freude die Babys am Umgang im Wasser haben? Wie stolz die Kinder sind, wenn Sie sich selbständig im Wasser bewegen können, zu ihren Zielen hin schwimmen bzw. hintauchen? Denn nur wer sich angstfrei im Wasser bewegen kann, wird ein guter Schwimmer sein! Und angstfrei heißt, keine Angst vor dem über und dem unter Wasser sein zu haben!

Sophia 5 Wochen

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