Schwimmen können ist genauso toll wie Laufen, Radfahren,
Klettern oder Ski fahren. Manchmal ist der Anfang jedoch nicht so
leicht - das Wasser ist nass und nicht so warm wie in der
Badewanne, das Bad ist unbekannt, die Schwimmlehrer und
-lehrerinnen sind fremd, Mama und Papa sollen draußen warten
und da sitzt dann noch womöglich so ein Grummeln im Bauch
…
Daher ist es wichtig am Beginn für das Schwimmen lernen
Vertrauen für das Neue aufzubauen. Die Wassergewöhnung
ist der elementarste und zeitintensivste Teil auf dem Weg zum
Schwimmen lernen und folgt in seinem Aufbau einem logischen
Prinzip. Diese Phase der Wasserbewältigung soll dem
Schwimmanfänger - egal welchen Alters - Gelegenheit bieten,
die besonderen Eigenschaften des Wassers, ohne Angst und
Leistungsdruck, kennenzulernen.
In dieser Phase üben wir mit den Kindern das
Vertrauen zur Umgebung, den TrainerInnen zu fassen,
Gewöhnen an die Eigenschaften des Wassers wie
Nässe und Kälte,
Wasser spüren und den Wasserdruck und -widerstand
wahrzunehmen.
Die Übungen dazu werden in lustige Spiele verpackt, sodass
die Kinder motiviert werden, auch die unangenehmen Seiten des
Wassers anzunehmen.